Die häufigsten Fragen!

1) Was mache ich, wenn ein Lämpchen ausfällt?

Dazu muss man wissen, daß Leuchtdioden elektronische Bauteile sind und intern keinen Glühfaden besitzen, der durchbrennen kann. Leuchtdioden werden in der Elektronik seit der 70 er Jahren eingesetzt und arbeiten heute nach wie vor einwandfrei. Von der Lebensdauer geht man heute von
80.000 Stunden aus, also ca. 8-10 Jahre, wobei sich dann lediglich die Helligkeit um 50 % reduziert. Natürlich handelt es sich bei einer Leuchtfliese um eine elektronische Baugruppe, die auch mal ausfallen kann, deshalb wird in den Einbauhinweisen auf einen möglichen Austausch hingewiesen. Man verklebt die Leuchtfliesen nicht flächig, sondern befestigt sie an mehreren Punkten mit Montagekleber, bevor sie dann normal wie die anderen Fliesen hart verfugt werden können. Im Austauschfalle wird dann nur die Fuge geöffnet und so kann die Fliese dann herausgenommen werden.


2) Wie dicht sind die Fliesenmodule?

Die Fliesenmodule bestehen aus mehreren verklebten Schichten und sind zusätzlich seitlich mit einem Sicherungslack abgedichtet, sodass die Front und die Seite vollkommen spritzwasserdicht sind. Durch die Hartverfugung erhält man zusätzlich einen Feuchtigkeits-schutz. Der rückseitige elektrische 24 Volt Anschluß muss aber besonders behandelt werden. Ist die Wand trocken genügt ein Schutz aus Gewebeklebeband. Ist zu erwarten, daß die Wand auf Dauer feucht bleibt, was in manchen Kellerwänden zu erwarten sein wird, soll der Anschluß mit normalem Silicon abgedichtet werden.


3) Strom in der Dusche? Wie sicher ist das?

Alle Fliesenmodule arbeiten mit 24 Volt Gleichspannung. Mosaikfliesen lediglich mit 5 Volt DC. Nach den Vorschriften spricht man von Niederschutzkleinspannung, die man ohne weiteres in Feuchträumen verlegen kann. Da die Leuchtfliesen mit dieser Niederspannung arbeiten, benötigt man dazu ein Vorschaltgerät, das in Feuchträumen außerhalb dem möglichen Spritzwasserbereich eingebaut wird. Als Vorschlag kann man die bereits vorhandene Abzweigdose (Höhe mindestens 2,20 Meter) durch eine größere Unterputzdose ersetzen und darin das Netzgerät mit unterbringen. Von dem normalen Netzschalter aus kann nun das Netzgerät ein- und ausgeschaltet werden. Man verhindert auch dadurch, daß das Netzgerät dauernd durchläuft und unnötig Strom verbraucht. Dieser Anschluß sollte aber nur von einem Fachmann (Elektriker) ausgeführt werden.


4) Wie verlege ich die Kabel?

In unseren Einbauhinweisen (als PDF downzuloaden) kann man Beispiele für eine Verdrahtung einsehen. Es ist nicht notwendig an die Leuchtfliesen Unterputzrohre zu verlegen, sondern Sie erhalten bei uns ein 2 poliges Kabel 2 x 0,5 qmm farblich rot/blau gekennzeichnet, das man direkt in den Fliesenuntergrund verlegen kann. Das Kabel trägt gerade mal 1,5 mm auf und kann in den Fliesenkleber eingebettet werden.


5) Kann ich die Leuchtfliesen dimmen?

Natürlich bieten wir in unserem Programm einen Dimmer an. Dieser Baustein wird mit dem Netzgerät in der gleichen Unterputzdose montiert und mit diesem verschaltet. Zum Regeln benötigt man lediglich ein Drehpotentiometer mit 10 KOhm Widerstand. Diesen Regelwiderstand erhalten Sie passend von Ihrem Lieferanten, von dem Sie Ihre Steckdosen und Schalterkombinationen gekauft haben. Ihr Elektriker kennt diese Fabrikate und kann Sie daher bestens beraten.


6) Gibt es eine automatische Helligkeitsregelung?

Auch hier haben wir die Lösung. Zwischen Tag und Nacht haben wir einen Helligkeitsunterschied von 0 bis 60.000 Lux. Jetzt können Leuchtfliesen bei Tageslicht mit normaler Helligkeit erscheinen, aber im Dunkeln zu hell sein. Dafür haben wir einen automatischen Helligkeitssensor entwickelt, der mit unserem Dimmerbaustein zusammen die Helligkeit von 100 % automatisch bei Dämmerung auf 25 % reduziert. Somit wird die Helligkeit der Leuchtmodule automatisch an die Umgebungshelligkeit angepasst.